Energiewirtschaft - Netz ist ein Fokusbereich für FIRST CLASS-Projekte

Im Zuge des Unbundlings sind in der Energiewirtschaft überwiegend Netzgesellschaften ausgegliedert bzw. gegründet worden.

Die Netzgesellschaften konzentrieren sich auf die Bau-, Betriebs- und Instandhaltungsprozesse der Technik. Hierbei besteht aktuell aufgrund schärferer Regulierung, steigendem Wettbewerb sowie der Zunahme des Anspruches der Kunden erheblicher Kostendruck, so dass viele Unternehmen vor der Herausforderung stehen, die Kosten für die Netzprozesse zu senken, ohne dass die Qualität darunter leidet. Als Ausgangspunkt für eine solche Kostenoptimierung bietet sich ein Benchmarking der Netzprozesse an.

Effizienzdruck zwingt zur Optimierung

Für die Verteilnetzbetreiber sind die operativen Prozesse im technischen Bereich z.B. der Sparten Strom und Gas die primären Kostentreiber. Nur bei effizienter Bearbeitung und ständiger Verbesserung dieser Prozesse ist langfristig eine auskömmliche Marge zu erwirtschaften. Weiterhin erhöhen die regulatorischen Maßnahmen der Bundesnetzagentur und dabei insbesondere die Anreizregulierung zunehmend die Anforderungen an die Netzbetreiber. Doch wie hoch dürfen die Kosten der einzelnen Netzprozesse sein? Wo steht ihr Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern? Mit diesen und weiteren Fragen sind die Netzgesellschaften aktuell konfrontiert.


Optimierungsaufgaben im Netzbereich zur Bewältigung der unternehmerischen Herausforderungen

  • Geschäftsprozess-Optimierung und -Monitoring /-Reporting
  • Geschäftsfeldentwicklung / -strategie (Business Development)
  • Dienstleistersteuerung
  • Wechselprozesse und Marktkommunikation (LFW: GPKE, GeLi Gas / MDL / MSB)
  • Messstellen- und Zählpunktmanagement (WiM)
  • Energiedatenmanagement (EDM)
  • Netznutzungsabrechnung
  • Einspeisermanagement
  • Beschwerdemanagement (u.a. Abwehr von Kunden- und BNA-Anzeigen)